Die Europäische Sumpfschildkröte


Bis ins vergangene Jahrhundert hinein schickten Brandenburger Händler ganze Pferdefuhrwerke voller Schildkröten als willkommene Fastenspeise nach Böhmen und Schlesien. Infolge des Jahrhunderte währenden intensiven Schildkrötenfanges, zählte diese Art schon vor etwa 100 Jahren zu den Seltenheiten in Deutschland und gehört heute zu den am stärksten bedrohten Reptilienarten in unserem Land.
Im Bundesland Brandenburg hat die Art noch eine Reihe gesicherter Vorkommen. Eines davon liegt im Naturpark Märkische Schweiz, in wenig vom Menschen gestörten Feuchtgebieten, an kleinen Seen und Weihern.
Die Europäische Sumpfschildkröte ist ca. 10-20 cm lang und hat einen flachen ovalen Panzer. Der Rückenpanzer ist überwiegend dunkelbraun bis schwarz gefärbt, oft mit gelblichen bis weißen Punkten oder Strichen. Kopf und Weichteile sind dunkel mit gelben Flecken. Die Sumpfschildkröte bevorzugt pflanzenreiche, flache Seen und gut erwärmbare Stillwasserzonen großer Flüsse, aber auch Tümpel, Teiche und Bäche. Sie ist ein äußerst scheues Tier und reagiert empfindlich auf Störungen durch den Menschen und Verunreinigungen der Gewässer. An sonnigen Uferabschnitten verweilt sie gern auf alten Ästen und Baumstümpfen und tankt die Wärme der Sonne. Zur Nahrungssuche in der Dämmerung sucht sie bevorzugt am Gewässerboden, aber auch an Land nach Insektenlarven, Krebsen, Würmern und Kaulquappen. In den Monaten Mai bis Juni legt das Weibchen ca. 3-15 Eier in einer Gelegegrube an sonnigen Plätzen in Ufernähe ab und deckt diese mit Erde zu. Die Gelege sind sich selbst überlassen. Nur in besonders sonnenreichen, warmen Jahren kommt es zum Schlüpfen. Oft jedoch reicht die Wärme im Sommer nicht aus, so daß gelegentlich erst im darauffolgenden Jahr die Jungen schlüpfen können. Sumpfschildkröten werden sehr alt. Erst mit 10- 14 Jahren erreichen sie die Geschlechtsreife und können, wenn sie erfolgreich den zahlreichen Gefahren widerstehen, mehr als 50 Jahre alt werden.
Pod tym mottem Stowarzyszenie Parku Ochrony Środowiska  M.S.e.V. realizuje 2,5- letni projekt, dzięki któremu informuje i pracuje wnosząc nowe propozycje  ochrony środowiska w naszym regionie.
Punktem centralnym są starania o zasięgu europejskim w ochronie środowiska oraz rzadkich gatunków zwierząt i roślin , które są związane z takimi pojęciami jak „Natura 2000” oraz  „Specjalne Obszary Ochrony”.